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Der
Erfolgreiche Start des Waisenhauses in Kilifi
22.06.2004 Endlich ist es nun soweit, wir haben unsere Regristration
durch, also schnell Last Minute Fluggefunden, alle Sachen zusammenpacken, oh
je, 3
Koffer mit Bettwäsche, Laken, Handtücher, Kindersachen und von uns beiden eine
kleine Ecke Platz im Gepäck gefunden und los geht es Mittags zum Flughafen
Frankfurt. Einchecken, dann leider nur bis München, dort müssen wir warten,
aber dann geht es endlich los. Wir haben ein sehr ruhigen Flug und viel Platz,
ich glaube jeder im Flugzeug kann 2 Plätze belegen. |

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Endlich sind wir da, man ist das schön die bekannten Gerüche und
die Menschen alle wieder zu sehen. Patrick und Harun erwarten uns am
Flughafen und so ist die Freude groß, ist schon anders als von fremden Leuten
mit Hotelbus abgeholt zu werden! Wir starten auch direkt durch Richtung
Kilifi, denn wir wollen gleich heute noch einiges erledigen. Im Hotel angekommen nur schnell unser Gepäck in den
Bungalow gestellt und weiter geht es. Wir fahren als erstes zum Haus, schauen es
uns an. Es sieht wirklich nicht schlecht aus, muss zwar viel gemacht werden,
aber für den Anfang reicht es. Es fehlt uns 1 Raum, aber das Wohnzimmer ist
verdammt groß, also beschließen wir dass wir dort noch ein Zimmer abteilen.
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Nun
fahren wir zum Vermieter und machen den Vertrag, er nimmt 1 Monat Deposit,
handeln den Preis noch mal runter und bezahlen nun 9.000 per Monat Miete für das
Haus (vorher war es 10.000 Ksh) Der
Vermieter verspricht uns noch, dass das ganze Haus neu gepinselt wird, denn das ist wirklich bitter nötig! So nun aber schnell einen guten Tischler
gesucht, denn das Zimmer wollen wir nur mit Leichtbauwänden abteilen lassen.
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Wir
finden auch einen, der gute Arbeit macht, mit uns sofort mitkommt und alles
ausmisst.
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Er baut
uns Regale, Wandschränke, 2 riesige Tische mit Bänken ringsum, einer für
drinnen, einer für
draußen, teilt das Zimmer ab und baut überall Gardinenleisten. Wir ordern noch 8
Hochbetten und hoffen dass wir für heute nichts vergessen haben. Weiter geht’s,
schnell 2 Leute gefunden die den Garten total beschneiden müssen. Dort ist auch
viel Arbeit, alles muss geschnitten werden, damit es wieder ordentlich
ist.
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Um 18.30 Uhr sind wir zurück im Hotel, nun endlich eine Dusche -----puh,
nur kaltes Wasser, Essen und um 21 Uhr nur noch schlafen.

23.6.
Heute ist einkaufen angesagt, also schreiben wir erstmal eine Liste, denn
wir brauchen ja alles. Wir fahren zum Nakumat um die Preise zu vergleichen.
Ein-Ausgabenbuch haben sie, auch ein Gästebuch wird eingepackt, nun gehen wir
Toilettendeckel und Rollenhalter kaufen, schauen dort nach Lampenschirme. Manno
sind die hässlich, nein danke, Schrauben und Dübel sind auch schnell gefunden,
Tisch und Stühle sind viel zu teuer, müssen nun doch noch in die Stadt rein.
Dort finden wir dann auch die Plastikstühle und Tisch viel preiswerter als im
Nakumat.
Nun
verhandeln wir um einen großen Kohlekocher, klappt super zum Schluss bezahl ich
den halben Preis und bekomme noch einen kleinen geschenkt (450Ksh) Fahren zur
Postverwaltung und fragen ob sie uns helfen können, denn keiner weiß wie wir mit
Laptop und Mobilfone ins Internet kommen, aber was die uns sagen wissen wir
auch, also das wird wohl nichts werden, schade. |

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Nun aber wieder nach Hause und sehen was sich auf dem Grundstück schon
alles getan hat. Super, die Gärtner sind spitze, wirklich sehr fleißig, haben
schon viel gesäubert und geschnitten.

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Und ich glaub mir sind fast die Augen
rausgefallen, das Zimmer ist schon fertig, gibt es fast nicht, die Tür ist auch
schon drin, man sind die schnell da sagt mal noch einer in Kenya geht es nur
Pole Pole, nichts da, die Tischler sind toll!!! |
24.06. Heute Morgen
fahren wir als erstes zur Post und mieten uns eine Postbox –Kilifi Box Nr.1206!
Nun zum Bürgermeister, wir laden ihn ein und fahren zum DC. Beim DC ist der
Polizeichef und der Kinderofficer (Papawatoto) also reden wir, erzählen was wir
schon alles gemacht haben. Alle sind unheimlich nett und freuen sich riesig,
dass wir unser Wort gehalten haben und nicht nur reden sondern auch was tun.
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Da
wir hier den ganzen Betrieb aufhalten verabreden wir uns für den Abend um über
weitere Schritte zu sprechen (geht beim Glas Bier besser )Schnell noch einen
Stempel für den Verein bestellt, er will uns einen schnitzen, finde zwar den
Preis etwas hoch, aber wir brauchen ihn „2000KSH
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Nun wollen wir aber endlich
zu den Kindern fahren denn Gestern war es zu spät, heute haben wir mehr Zeit.
Man ist
die Freude groß als sie uns sehen, wir kommen ja ohne Anmeldung werden aber
total toll empfangen.
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Alle sind happy das wir zurück sind und uns wirklich
kümmern wollen. Puh sind die Kids wieder dreckig und zerlumpt (mit Anmeldung sehen sie besser aus) Linet lädt
uns sofort wieder zum Essen ein, wir lehnen es aber ab da wir noch mal nach
Mombasa und zur Bank müssen.
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Wieder das gleiche Bild, 4-5 Kids ein Teller
in den Dreck gesetzt und alle von einem Teller gegessen.
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Da die Nahrungsmittel
wieder alle sind geben wir Daniel dem Dorfchef Geld damit er selber einkauft,
so brauchen wir
diesen tollen Weg heute nicht noch mal fahren. (2000ksh)
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Da wir nicht weiter stören wollen, also auf durch den
tollen Buschweg und ab zu Pistaccio, denn Hunger haben wir nun auch.
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Dort haben
wir kaum Zeit, denn die Bank schließt um 15 Uhr und Helmut muss ja seine
Bankkarte endlich abholen. Kommen kurz vor Schluss dort an und Helmut stürmt
schnell rein. Aber so ein Schitt, keiner hatte uns gesagt dass die Bankkarte
innerhalb 2 Monaten abgeholt werden muss und die sind nun um 2 Wochen
überschritten.
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Sie versprechen uns aber er bekommt die Karte nun am 07.07. na
mal sehen obs dann auch klappt. Noch mal nach Mombasa dort in einem großen
Supermarkt und Sparlampen kaufen, statt 420ksh im Nakumat nur 80 Ksh!
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Auf dem
Rückweg versuche ich endlich mal ins Internet zu kommen, aber das war nichts,
überall keine Verbindung, sorry Freunde aber das wird nichts(wollte auch Liste
von den Kids noch mal ausdrucken, Pech gehabt). Nun haraka haraka aber die 50km nach Hause, denn um 19 Uhr soll das
Meeting sein und es ist schon 18 Uhr! Schitt wir waren wohl zu haraka, wer ahnt
denn dass sie in Kenya Radarmessung machen!! Satt 80 kmh haben wir 92 kmh drauf,
bedeutet 5000ksh, teures Vergnügen!
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Schnell duschen und rüber in den
Konferenzraum denn der Bürgermeister ist pünktlich. Wir reden über das Haus und
er ist sich nicht sicher ob das Haus nicht dem Goverment gehört, also heißt es
das abklären, könnte sein das sich es jemand unter den Nagel gerissen hat. Wenn
es so sein sollte bekommen wir es ohne oder wenig Miete. Reden über die
Eröffnung, großes Schilder an der Straße und eben alles was für uns wichtig ist.
Nun ordern wir Essen, dann reden wir über Gott und alle Welt. Als der Chairman
um 22 Uhr wegfährt, gehen wir in unseren Bungalow und sehen mit Beamer noch
einige Videofilme! Morgen müssen wir unbedingt den Bungalow tauschen, haben
hinter uns eine Disco, puh die Musik geht bis morgens um 5 Uhr!
25.06. Da
heute Harun eine Safari hat und erst abends zurück kommt ordern wir uns für
heute ein Taxi. Wir
fahren zum Haus und ich beginne das Tor und die Pfeiler zu streichen.
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Dauert
nicht lange da kommt einer und fragt mich ob er es nicht machen kann, nun gut
dann macht er es eben! Die Gärtner sind wieder sehr fleißig, sie tun fast
zuviel, denn nun sind fast alle
Büsche am Zaun abgeschnitten, aber es muss wohl sein, alle sagen mir sie würden
wieder kommen, na mal sehen.
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Auf jeden Fall brauchen wir bestimmt
100Bouganvillen um eine schöne Hecke an 2 Seiten ums Grundstück zu haben.
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Heute
Mittag fahren wir in den Membersclub um dort zu essen. Die Aussicht von hier auf den Kilificreek
ist umwerfend!
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Als wir auf das Essen warten sind wir plötzlich von Ziegen
umzingelt, der Bedienung fallen
bald die Augen raus.
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Alle Ziegen stürzen sich auf die Hecke und dann so schnell
wie sie gekommen sind verschwinden sie auch wieder.
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Nun wieder zurück, aber
erstmal ein neues Panga (Messer) gekauft, das billige von gestern ist Mist!
Überall haben die Gärtner schon kleine Büsche gepflanzt sieht schon richtig gut
aus, langsam wird es.
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Ohne Auto kommen wir nicht weiter und ewig Taxi rufen ist auch nicht einfach, also zurück ins Hotel,
wollen ja noch umziehen und endlich mal warmes Wasser zum duschen! Verhandeln
noch mal mit dem Manager den Preis für unsere Unterkunft neu, da er es auch
super findet das wir hier in Kilifi ein Waisenhaus bauen wollen (hier gibt es
noch keins) kommt er uns noch mal entgegen, bezahlen nun für 2 Personen 1500ksh
mit Frühstück, na also geht doch, man muss nur fragen!
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26.06 Wieder
eine große Einkaufsliste aufgestellt, oh, oh das Geld geht aber weg .Heute
können wir unseren Stempel abholen, hat er ganz gut gemacht. Fragen unseren Tischler ob er gute Maler kennt, denn
der Besitzer sagt nun er pinselt nicht, wir müssen es alleine machen.(dafür aber
beim Auszug nicht) Er kennt Maler und macht gleich die Kalkulation wie viel
Farbe wir kaufen müssen. Das sind einige Eimer Ölfarbe, normale Farbe,
Außenfarbe. Stelle fest, Farbe ist in Kenya nicht gerade günstig, aber was sein
muss, muss sein. Später kommt er mit kompletter Liste, also mit allen was wir
zum pinseln brauchen auch gleich mit Arbeitslohn für alles. Er hat tatsächlich
Maler gefunden, die Tag und Nacht das Haus nun pinseln, veranschlagt sind 3 Tage
und Nächte mit 5 Personen, bekommen 400Ksh pro Tag kostet uns ungefähr an
Arbeitslohn 150 € also sagen wir natürlich sofort ja, denn die Zeit
läuft! Nun fahren wir nach Kilifi rein um Farbe und Linoleum zu kaufen. Farbe
ist schnell gefunden, aber das Linoleum sieht ja einfach scheußlich aus, ne, da
müssen wir wohl nach Mombasa und gleich eine große Rolle mit 50 m kaufen. als
wir die Straße wieder runter fahren halten sie uns aus dem Farbenladen an, wir
haben eine Dose zuviel eingepackt, also Kofferraum aufmachen und ausladen, aber
schitt, wir machen auf und eine große Dose fällt raus und öffnet sich ---nun war
es das mit der Ölfarbe!
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da sehe
ich erst das es grüne Farbe ist die im Dreck liegt, was ist das? wollte
dunkelbraun für den unteren Streifen am Haus haben. Also müssen sie ihren Laden
wieder aufschließen (wollten gerade Mittagspause machen) und braune Farbe
suchen, denn diese Farbe ist schrecklich, die mag ich wirklich nicht.
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Sie finden
aber kein braun und meinen nun sie bestellen sie bis Montag, na hoffentlich.
Jetzt fahren wir noch in einen kleinen Supermarkt und kaufen alle möglichen
Putzmittel. Stoff für den Wandschrank im Wohnzimmer werde ich lieber in Mombasa
kaufen, hier haben sie nicht viel, also Montag wieder nach Mombasa! Verteile
in den Geschäften gleich unsere Flyer, alle hängen sie aus und wir bekommen auch
fast überall Prozente als sie hören was wir hier machen. Abends sehen wir mit
Beamer „Findet Nemo“, laden noch Kinder aus dem Hotel ein, ist ein großer Spaß,
der Film ist aber auch wirklich gut!
27.06. Sonntag, die ganze Nacht war
ein Wolkenbruch nach dem anderen, auch am Tage ein Schauer nach dem anderen.
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Wir
fahren zum Haus und schauen was die
Arbeiter alles machen und gemacht haben .4 Betten sind schon in einem
Kinderzimmer fertig, aber wir stellen fest das sie doch etwas zu groß sind und
bitten den Tischler die anderen 4 Hochbetten etwas kürzer zu machen, sonst
bekommen wir sie nicht in den
Raum rein.
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Die Maler haben schon mit dem Wohnzimmer begonnen, die Tischler
drechseln Stäbe für die Gardinenleisten, alle sind fleißig.
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Wir haben im Garten
nun soviel Baum- und Buschschnitt das wir den Bürgermeister anrufen und er uns
Montag einen Traktor mit Hänger bringen will, denn verbrennen können wir das
nicht mehr.
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Vom Hotel der Gärtner hat mir ganz viele verschiedene Ableger
gemacht und so beginne ich mit Löcher
auszuheben und Blumen zu pflanzen.
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Kann aber viele Blumen nur erstmal
einschlagen da wir Platz für den Traktor brauchen. Am Zaum haben wir nun auch
schon 50 Bouganvillen gepflanzt –ist noch nichts, also werde ich heute Abend den
Gärtner im Hotel fragen ob er mir noch Ableger schneidet. Immer wieder Regen,
man gut das es nicht kalt ist!
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Nachdem ich die Blumen einigermaßen verteilt habe
beginne ich das Tor und die Pfosten mit großen Herzen zu bemalen, Harun hilft
mir und so schaffen wir es zwischen 2 Wolkenbrüchen .
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Die Gärtner legen ein
großes Gemüsebeet an wo erstmal die Saat keimen kann. Das Beet wird anschließend mit Kraut abgedeckt, hab ich vorher noch
nie gesehen, hilft wohl gegen Sonne und Regen. Um 14 Uhr fahren wir ins
Hotel zurück und essen hier, das Wetter ist heute zu schlecht um noch was zu
machen.
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Die Männer sind wie immer müde (frage mich wovon) und gehen alle schlafen. Aber so hab ich endlich mal
Zeit hier alles zu schreiben.
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Schlafen bis 18 Uhr, ich frage mich wie die heute
Abend schlafen wollen. Wieder Wolkenbrüche in der Nacht und verdammt viele
Moskitos, ohne Netz schlafen geht nicht! Haben aber heute in unserem Bungalow
überall die Moskitogitter an den Fenstern erneuert!
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28.06. Zwei
Schilder für die Straße bestellt, hatten natürlich vorher den Chairman gefragt.
3700Ksh bezahlen wir nur für das Metall. Der Maler will 8000Ksh für die Schilder
haben, sie werden von beiden Seiten bemalt. Na da bin ich gespannt ob das was wird!
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Nun fahren wir nach Likoni,
denn Patrick will seine Kinder sehen und alles vom Haus seiner Frau berichten.
Wir zeigen ihr das Video vom Haus und sagen ihr dass sie am Wochenende umziehen
kann. Sie ist total begeistert, denn eben haben sie wirklich nur 2 sehr kleine
Zimmer.
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Nun kommt Irene und die Freude ist von beiden Seiten groß uns nach so
kurzer Zeit wieder zu sehen. Wir erfahren das Pamoja wohl länger braucht um in
Vuga alles neu aufzubauen und das sie nun erstmal arbeitslos ist.(muß ja alles
renoviert werden, so kann dort wirklich keiner leben) Auch nehmen wir ihr eine
Schlafstätte wenn Patrick wegzieht, also kein Thema, sofort gefragt ob sie nicht
für uns arbeiten will, morgen wollten wir uns sowieso ein Mädchen suchen was auf
die Kinder aufpasst. Was besseres konnte uns nicht passieren, Irene ist unser
Patenkind, wir kennen sie nun 14 Jahre, hat eine sehr gute Schulbildung und das
wichtigste wissen wir genau, sie kann sehr, sehr gut mit Kindern umgehen.
Auch
können wir ihr vertrauen und sie weiß von der Arbeit mit der Kirche auf was sie
alles zu achten hat. Wenn Pamoja sie nächstes Jahr braucht kann sie ja wieder
wechseln, denn auch sie wollen das Irene für sie arbeitet. Nun aber zurück
nach Mombasa um Im Nakumat noch einige Kleinigkeiten einzukaufen. (Leiter,
Kerzen, Kerzengläser, große Blumentöpfe usw.).Einige Sachen sind mir aber hier
zu teuer darum fahren wir lieber nach Mtwapa. Tatsächlich finde ich hier
Auslegware (50m) und Stoff für den Wandschrank und Tischdecke für das
Wohnzimmer. Gegenüber kaufen wir 500m Stacheldraht und Maschendrahtzaun denn wir
müssen einiges ausbessern. Nun ist es schon 16 Uhr und wir haben Hunger, also
auf die schnelle ein Sandwich essen und dann einen Blumenladen suchen.
Hinter
Mtwapa finden wir einen tollen Laden an der Straße der unheimlich viel Auswahl
und günstige Preise hat. Ich habe zwar vom Hotelgärtner bestimmt schon 100
Ableger bekommen möchte aber doch was sehen.
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Schade, für 80 Cent das Stück hätte ich viel mehr kaufen können aber
der Bus ist mit 15 Blumen nun bis in die kleinste Ecke voll beladen. Um 17 Uhr
starten wir, müssen ja alles noch zum Haus bringen und ausladen, aber das wird
nichts. Die Maler haben von innen das Tor verschlossen und hören uns nicht, also
mit unserem Dschungelbus und all den anderen Sachen ins Hotel zurück. Ist nun
schon wieder 18.30 Uhr, ein Tag ist hier echt nichts!
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Nach dem Essen schauen
wir uns noch ein Video an, Harun hat sich Fernseher mit Video geliehen und ihn
heute mitgebracht. Es dauert nicht lange da kommt der Chairman mit seinem Fahrer
um noch einige wichtige Sachen zu bereden. (Traktor ,Check von den Kids,
Eröffnung) Um 22 Uhr sind die Männer wieder total müde und wollen ins Bett, also
muss ich auch gehen was soll ich hier alleine
sitzen.
29.06.04 6.30Uhr, ich kann nicht mehr schlafen, also raus aus
dem Bett. In der Nacht(23°) hat es wie immer kräftig geregnet aber nun kommt
blauer Himmel durch. Bis sich meine 3 Männer endlich zeigen ist es 8 Uhr,
verstehe nicht warum die immer so müde sind! Nach dem Frühstück direkt zum
Haus, dort sehen wir das schon 7 Strafgefangene und 1 Wärter fleißig sind. Alle
haben gestreifte Kleidung an und sitzen zwischen 2 und 3 Jahren ihre Strafe ab.
Sind aber keine Schwerverbrecher, nur kleine Diebe aus armen Familien. Ihre Zeit
ist bald um und wenn sie Draußen gearbeitet haben bekommen sie bei der
Entlassung ein Zertifikat das sie zur Arbeitssuche nehmen können. Als erstes
geben wir ihnen unseren Fruchtsaft (haben ihn heute zum Frühstück nicht
getrunken) Sind die Happy, kennen schon länger als 2 Jahre keinen Saft
mehr. Sie säubern den Garten überall, glätten Unebenheiten sind wirklich
fleißig. Ich kaufe eine Stange Zigaretten als ich feststelle dass der Wärter
ganz nett ist und ihnen erlaubt mal eine PAUSE ZU MACHEN UND ZU RAUCHEN. Zum
Frühstück sagt der Wärter wir sollen ihnen doch Milch und Brot holen, denn Milch
bekommen sie im Gefängnis nie!! Das ist ja fast wie Weihnachten für sie als
jeder ½ l Milch bekommt.
Bilder darf ich nicht machen, ist verboten, aber als
der Wärter Frühstück macht stellen sie sich alle hin und sagen ich soll Fotos
machen, sie finden es gut. Das las ich mir nicht 2-mal sagen, also schnell
heimlich Bilder geschossen.
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Der
Chairman kommt und wir besichtigen noch ein Goverment Haus was fast gegenüber am
Beach steht. Das Haus gefällt mir unheimlich gut, ist auch innen sehr gut in
Schuss, nur die Küche müsste neu gemacht werden, im Badezimmer Kleinigkeiten,
sind sogar Fliesen drin.
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Das
Wohnzimmer hat eine Wand mit Natursteinen gemauert, Kamin, nur im Fenster fehlen
Scheiben. Es hat 2 Schlafzimmer und eine große Terrasse direkt zum Meer oben auf
den Klippen. Alles andere muss nur gesäubert werden, ist nicht soviel Arbeit wie
eben. Mal sehen, vielleicht mieten wir es, alles nur eine Preisfrage!!
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Die
Maler waren auch fleißig, schätze sie halten den Termin ein und werden heute
fertig. Na ja, hatte es mir etwas anders vorgestellt aber nun ist es zu spät.
Sie haben in allen Räumen ca.1,50 hoch dunkelbraun abgeteilt. Ist zwar sehr
praktisch dass man nicht jeden Dreckfinger gleich sieht aber doch verdammt dunkel.
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Der Elektriker macht neue Leitungen und
überall unsere gekauften Lampenschirme dran (hätte sie lieber tiefer gehabt,
aber er hat überall nur kurze Kabel gelassen, nun ist es zu spät)Im Badezimmer sind die Amateuren ausgetauscht und
1 neue Tür wird eingebaut (vom Besitzer)Alle Türen sind nun nicht mehr in blau
sondern in braun gestrichen, gefällt uns viel besser.
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Zum Mittagessen
bestellen wir den UGALI BRINGSERVICE! 3 Mamas kommen mit Schüsseln,
Plastiktellern und Töpfen und bringen 15-mal Ugali, Bohnen, Chapati und
Sumawiki.
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Wir dachten wirklich es reicht, müssen aber nachbestellen denn die
Jungs vom Knast sind.
ausgehungert und essen 2 Portionen dabei ist eine Portion
Ugali schon verdammt
viel.
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Wir fahren dann zurück ins Hotel um auch etwas zu essen, denn der Koch in unserem Hotel ist sehr gut,
schmeckt ausgezeichnet hier. Nach dem Essen zurück, nun ist endlich der Traktor
gekommen, aber sie machen nur noch eine Tour, haben um 15 Uhr Feierabend, wollen
aber morgen früh gleich wiederkommen, denn es sind riesige Haufen von Büschen
überall. Die 3 Frauen die gekocht haben kommen auch und fragen ob sie das ganze
Holz sich holen dürfen, keine Frage natürlich können sie es haben, machen aber
kleinen Deal da es sehr viel ist machen sie uns morgen 30 Chapati umsonst.
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Wir
bestellen nun gleich Essen für morgen, diesmal 20 Portionen (sind 13 Personen)
denn die Häftlinge kommen ja auch wieder zum helfen. Der Wärter hat uns auch ins Gefängnis eingeladen, sollen uns mal
alles ansehen. Ich hoffe wir haben mal Zeit, das würde ich gerne mal sehen was
sie machen denn sie bauen dort Möbel, Tisch und Stühle. Helmut und Patrick gehen
noch mal Häuser ansehen und Video machen und ich lege das Blumenbeet an.
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Die
Gefangenen haben einen großen Haufen Steine zusammengesammelt, also hole ich sie
mir mit der Karre, die wir heute noch gekauft haben, und fasse damit vorne die
Beete ein. Simon den wir für den Garten eingestellt haben will sie morgen
alle weiß pinseln.
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Ist schrecklich, kaum habe ich angefangen stehen immer gleich alle da und wollen mir die Arbeit
wegnehmen, manno kann doch nicht nur sitzen und zugucken!
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Harun fährt die
Gefangenen zum Jail zurück ---findet er überhaupt nicht toll, meint wenn ihn Touristen sehen fahren sie nie wieder mit
ihm!! Egal, er muss!! Anschließend fährt er nach Mtwapa, muss dringend was
erledigen, also ordern wir Mohamed den Taxidriver, sagen ihm auch gleich dass er
uns Morgen fahren soll. Abends kommt der Tischler, er bekommt den Rest Geld für
die Maler und bringt auch die Kalkulation für das Kochhaus. Morgen besorgt er
Material, Makuti Pfähle usw. und Übermorgen können sie beginnen, brauchen
3-4Tage!
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Ist auch teurer als ich dachte. puhhhhhh.--Ist aber auch groß, 7m mal
3m! ist zum sitzen und zum kochen abgeteilt. Die Männer gehen um 21
Uhr ins Bett und ich hab Zeit zum schreiben, aber nun ist es 23.15Uhr und
langsam bin ich auch müde –lala salama.
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30.06.2004 Morgens fahren wir
mit Taxi los. Ich muss mir einen Schneider suchen, da ich mir den Stoff für den Schrank noch nähen lassen muss.
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Ich finde
eine Frau, die es sofort machen will. Als ich nach dem Preis frage passiert es
mir das erste Mal seit wir nach Kenya fahren, dass ich sage: “das ist mir zu
billig“ und gebe freiwillig 100 Ksh. Sie will uns später die Uniformen für die
Schule günstig nähen.
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Kaufen nun für die Sträflinge ein. Jeder bekommt heute ein ganzes
Brot, einen halben Liter Milch und zwei Bananen. Auch Kaugummi und 3 Pakete
Zigaretten werden nicht vergessen. Wir machen um 10.30 Uhr noch einen Termin
beim DC und dann ab zum Haus. Dort werden wir von den Häftlingen sehr freudig
begrüßt. (Häftlinge dürfen nie in Augenhöhe mit einem sprechen, wenn sie was
fragen knien sie vor einem nieder)
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Überall wird geharkt gehämmert und
gebaut. 5 helfen unseren Gärtnern, die anderen beiden hole ich mir ins Haus.
Dort sollen sie schon mal alle Fenster putzen. Ich fange an die Waschbecken und
alle Lichtschalter zu putzen. Siehe da es sind tatsächlich weiße Schalter und
Steckdosen. Im Wohnzimmer hänge ich die Vorhänge vom Wandschrank auf. Eine
Gardine kann ich aufhängen die anderen gehen leider nicht. Sind alle zum
durchstecken aber die Stangen sind alle zu dick. Also Tischler gesucht er will
mir sie alle dünner hobeln. Mittags kommt endlich der Tracktor um wieder eine
Fuhre Gartenabfälle abzuholen. Werden doch wohl ein großes Feuer machen müssen,
denn auf diese Karre passt ja nicht viel drauf. Die Häftlinge arbeiten haraka
und laden den Müll auf, denn die 4 Mamas sind auch schon mit dem Essen
angekommen. Heute haben sie sich Chapati Gemüse und Fleisch bestellt.
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Danach
isst jeder noch eine Portion Ugali mit Bohnen. Wir fragen uns wo lassen sie das
alles. Für Morgen wünschen sie sich Reis mit Fleisch und Fruchtsaft zum trinken.
Morgen
kommen sie den letzten Tag, möchten am liebsten jeden Tag bei uns arbeiten, denn
so gutes Essen und Behandlung haben alle seit Jahren nicht mehr gehabt.
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Nun
fahren wir Essen und bestellen unser Taxi für 16.00 Uhr. Haben Heute tatsächlich
mal eine Stunde Zeit zum Relaxen und in der Sonne zu liegen. Der DC hat übrigens
gesagt, es ist alles geregelt wir können die Kinder holen. Wenn sie bei uns
sind kommt Papawatoto und überprüft alles. Um 16.00 Uhr zurück.
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Die nächsten
Handwerker sind nun auch schon da und haben angefangen das Küchenhaus mit großer
Sitzecke aufzubauen. Der Wärter hat mit seinen Sträflingen gewartet, dachte wir
kommen mit dem Bus. War aber nichts, muss er Wohl oder Übel mit seinen Leuten zu
Fuß zum Gefängnis zurückgehen. Eine Schule haben wir auch gefunden die nicht
weit entfernt ist, soll günstig sein den Preis erfragen wir Morgen.
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Haben Morgen
einen Termin beim Sozialamt mit Mrs. Mjomba. Einen guten Arzt haben wir nun auch
gefunden, müssen nur noch mit ihm verhandeln. Er soll sehr sozial eingestellt sein, wollte selber schon ein
SOS-Kinderdorf aufmachen. Unsere Nachbarin Elisabeth, eine Schweizerin lernen
wir Heute auch kennen. Sie ist sehr nett, obwohl sie zuerst etwas sauer war,
weil wir angefangen haben den Abfall zu verbrennen und der Qualm in ihr Haus
gezogen ist.
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Wir machen das Feuer aus, verstehen sie ja es würde die ganze Nacht
brennen und sie hätte alles in ihrem Haus. Um 18.00 Uhr wieder zurück ins
Hotel. Mittlerweile haben wir einen eigenen Kater den wir Kelele (Krach)
genannt haben.
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Er geht keinen Schritt von uns weg. Es ist ein Kater, wir werden
ihn mitnehmen denn hier im Hotel
sind sehr viele Katzen. Zu jeder Malzeit sitzen mindestens 10 schreiende Katzen
bei uns die alles fressen z.B. Pommes, Ugali, Reis, Chapati eben alles. Heute
habe ich Kelele Kenya Tee gegeben, auch den mochte er, fehlt nur noch das ich
morgen Früh meinen Kaffee mit ihm teilen muss.
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Abends kommt Alex, wir Quatschen
eine Runde aber er und Patrick müssen Heute Nachrichten sehen und beide gehen
zur Rezeption.
Heute sind einige Minister von der Regierung ausgetauscht worden.
Die Mücken fressen uns wieder fast auf.
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01.07.2004 Ab Heute bezahlen
wir Miete! Gestern vor einer Woche haben wir angefangen und sind fast
fertig. Einfach
toll, läuft alles wie geschmiert.
Ein großes Haus und 2500 m/2 Garten innerhalb
von einer Woche fast vollständig renoviert.
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Als Erstes Brot, Milch und Bananen
für die Sträflinge einkaufen (sie bekommen nie Brot im Gefängnis, nur Maisfladen
und Wasser zum Frühstück).
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Am
Haus angekommen sehen wir, dass die Sträflinge nicht angekommen sind. Wir fahren
hin und fragen was los ist. Erfahren das der Aufseher Heute frei hat und der
andere den Platz nicht weiß. Also alle in den Bus geladen und zum Grundstück
gebracht. Danach fahren wir zum Sozialamt um mit Mrs. Mjomba zu reden.
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Sie
freut sich riesig und wir verabreden uns für Morgen Früh um 9.00 Uhr um nach
Msumarini zu fahren und die Kinder zu kontrollieren. Sie will versuchen
abzuchecken ob sie auch wirklich Vollwaisen sind. Danach zurück zum Haus, die
Sträflinge arbeiten weiter am Zaun und die Giriama bauen weiter fleißig am
Küchenhaus. Ein Sträfling streicht für mich noch mit der restlichen Farbe den
Giebel.
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So sieht es von vorne und von der Seite neu aus. Heute Mittag kommen die Giriamafrauen und
bringen den Sträflingen Reis mit gekochtem Pansen. Hatte sich aber die
Osama-Gruppe bestellt aber diese sind auch happy. Sie bekommen zusätzlich
Fruchtsaft zwei Bananen, Bonbons und Zigaretten.
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Da im Haus soweit erstmal
alles fertig ist, verlegen Helmut
und Patrick den Fußboden im Wohnzimmer, Mädchenzimmer, Flur, Toilette und ein
Schlafzimmer. Alle Kanten werden mit Kleber eingeschmiert. Schätze es wird nicht
lange halten. Das Zeug ist ja wie Papier, von Qualität keine Spur.
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Ich helfe
beim kleben und bessere noch eine Hauswand aus. Um 18.00Uhr machen wir Schluss und schauen noch einmal
alles an. Das Küchenhaus ist fast fertig, nur ein halbes Makutidach fehlt noch.
Der Tracktor hat Heute wieder nur eine Ladung Grünschnitt abgeholt. Das kann ja
dauern bis alles weg ist.
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Der Zaun ist Heute auch fast fertig geworden. Nun aber
zurück ins Hotel, Essen und eine Weile zusammensitzen bis wir alle müde ins Bett
fallen.
2.07.
Mrs. Mjomba kommt pünktlich und wir fahren zusammen nach
Msumarini, wollen ja die Kinder durchchecken lassen.
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Da wir nicht angemeldet sind, sind sie alle sehr erstaunt uns zu sehen.
Natürlich sind die Kids wieder alle total verdreckt und ein Teil nicht in der
Schule. Ich erkenne einige Jeans vom April nicht mehr wieder, sind nur noch verdreckte Lumpen. Nun ist großes Meeting
angesagt. Wir vergleichen die Liste und Mrs.Mjomba überprüft alles. Dabei kommt
zum Schluss raus, dass nur 3 Kinder wirklich keine näheren Angehörigen mehr
haben. Bei den Anderen ist noch Verwandtschaft da, also werden wir nur die 3
Kids nehmen, denn aus Kilifi kamen auch schon einige Anfragen.
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Nachdem nun
endlich Klarheit herrscht fahren wir mit Mrs. Mjomba zum Haus. Sie inspiziert
alles sehr genau und ist total begeistert. Es spricht absolut nichts dagegen
dass wir das Haus eröffnen können, entspricht alles den Vorschriften.
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Sie
verspricht und auch die Kinder zu überprüfen, die zu uns gebracht werden, sonst
platzen wir bald aus allen Nähten!
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Nachdem
wir Mrs.Mjomba zum Büro zurückgebracht haben kleben und verlegen Helmut und ich
den restlichen Fußboden. Patrick haben wir mit Harun nach Likoni geschickt, er
soll den Umzug organisieren. Das Küchenhaus wird bis dahin auch fertig sein,
sieht schon richtig gut aus. Im Hotel geht es mir plötzlich schlecht, friere
nur noch und habe Fieber 38,4°Esse nur sehr wenig, habe kein Hunger .
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Trinke noch
Arobaini Tee(trinke ihn jeden Morgen und Abend. Ich gehe um 20h ins Bett, wusste
nicht dass man in Kenya so frieren kann.
3.07. Heute Morgen geht es mir
wieder gut. Fahren heute Morgen als erstes zum Shop und fragen wo unsere Matratzen bleiben, hatte 16 Stück bestellt
(1=700Ksh).
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Angeblich bringen sie sie heute. Kaufe noch eine große Gießkanne für
die Sämlinge. Nach 10 Tagen ist alles schon aufgekeimt, die Erbsen sind schon
6cm hoch.
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Simon und Daniel haben schon angefangen ein großes Stück für den
richtigen Garten umzugraben, dort werden wir später die Setzlinge reinbringen.
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Ich fahre mit Mohamed
noch Blumen für den Zaun kaufen, denn so ist er mir zu nackt, sie hätten ruhig
einige Büsche mehr stehen lassen können, da waren sie einfach zu schnell. Aber
um alles hier schön zu haben fehlen mir doch die Mittel. Innen hab ich nun
die letzten Gardinen aufgehängt. Alle Giriamerfrauen, die natürlich gucken
kommen sind begeistert!
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Heute streicht Simon das 2.Badezimmer und den Fußboden
in der Küche, wenn das geschafft ist, ist alles fertig. Am Montag oder Dienstag
werden die Betten zusammen geschraubt und die Tische gebracht.
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Heute bekommen wir Besuch von einem Pastor mit seiner
Ehefrau, na toll, nun müssen wir zusammen beten. Er segnet uns und unser
Haus(nun kann ja nichts mehr schief gehen). Wir sollen morgen in die Kirche
kommen, er will uns seiner Gemeinde vorstellen(ich glaube nicht das wir Zeit
haben werden) Heute fangen wir an das Grünzeug zu verbrennen da der Traktor
wieder nicht gekommen ist.
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Ich bin nur am Steine sammeln, hier sind wir wirklich
„Steinreich“. Um 17 Uhr sind die Matratzen noch nicht da, also zum Shop und
fragen wo sie bleiben.
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Erklären uns mit Transport wären sie teurer, nix da, 5 Stück aufs Autodach gebunden und noch mal
zurück zum Haus, morgen werden wir die anderen auch so holen. Heute Abend
wollte ja der District Commissioner (DC) kommen, mal sehen ob er es nicht
vergessen hat. (Müsste bei uns der LANDRAT sein, kann es nicht wirklich
übersetzen) 20 Uhr –hat er wohl doch vergessen, hier ein Treffen 5 Tage
vorher machen wird wohl nichts. Werden also wieder ins Büro fahren und mit ihm
sprechen müssen.
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Er soll uns helfen, haben gleich um die Ecke eine Schule
gefunden, Sant Thomas, aber der Schulleiter sagt sie sei komplett ausgebucht!
Wir müssen dort für jedes Kind einen Tisch und einen Stuhl kaufen, ca2000Ksh.
Außerdem kommt dann noch eine Summe für Strom, Wasser, und Askari dazu. Es ist
eine halb private Schule, aber die vom Goverment ist einfach zu weit weg und
Busse fahren auf der Bofa Road nur wenige. Die Schuluniformen sind hier grau mit
blauem Hemd, schwarze Schuhe und Socken. Auch das müssen wir dann noch alles
kaufen. Ist ganz gut das wir nicht gleich mit 14 Waisen starten, denn die Schule
ist doch für alle dann ganz schön teuer.
4.07. Die ganze Nacht war wieder
Discomusik, sie ist 3-mal die Woche und dann immer bis 5 Uhr morgens! Ab 4h kann
ich nicht mehr schlafen, Discomusik und dann fängt der Imam an zum Gebet zu rufen.
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Einfach super, stehe um 5.30
Uhr auf und genieße den Sonnenaufgang und das Erwachen der Natur. Nach dem
Frühstück werden wieder Matzratzen abgeholt und aufs Verdeck vom Taxi geschnallt, auch die beiden Schilder passen
noch in den Kofferraum.
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Los geht’s pole, pole, zur Bofa Road. Simon und Daniel
waren schon fleißig und haben in der Küche den Fußboden, das letzte Bad und alle
Treppenstufen gestrichen.
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Helmut fährt mit Mohamed noch mal in die Stadt um
die restlichen Matratzen abzuholen.
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Mohamed hat sein Autofenster offen und mal 1 Minute wohl nicht aufgepasst, nun ist
sein Handy weg. Ist eine große Katastrophe, denn alle ordern ihn per Handy und
kennen seine Nummer! Lernen heute LORD BLACKBORN kennen, er lebt hier und
scheint sehr viel Geld zu haben, denn er finanziert auch für Mohamed ein Matatu.
Hat auch für die Kirche eine Orgel gekauft!
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Ich lockere die Erde vom
Blumenbeet auf und pflanze noch einiges ein. Helmut hat einen Sack Zement
mitgebracht und nun buddeln Simon und Daniel neben der Straße 2 große Löcher,
mixen Beton an und das erste Signboard steht .Es erweckt den ganzen Tag großes
Aufsehen, alle bleiben stehen und lesen es erstmal! Ein alter Mann kommt und
fragt ob er 3 Waisen bringen kann. Wir erklären ihn dass er uns die Urkunde vom
Begräbnis der Eltern bringen soll, das Sozialamt überprüft es dann und wenn
alles seine Richtigkeit hat kann er die Kinder bringen. Wir müssen hier so hart
sein denn jeder sieht hier eine Chance für seine Kinder auf ein besseres Leben.
Immer wieder kommen Leute und fragen nach Arbeit, ich bestelle sie alle für
Dienstag wenn Patrick kommt-----na der wird sich freuen) Nach dem Lunch
gleich wieder los, aber da alle Stufen frisch gepinselt sind können wir nicht
rein und puzzeln draußen rum. (Mist hab doch glatt vergessen heute in die Kirche
zu gehen, ist ja Sonntag)) Verbrennen weiter unseren Abfall, langsam wird es
weniger. Schade das sie den Zaun so frei gemacht haben, ich bin nur an
Ableger stecken, mal sehen ob das was wird! Das Feuer brennt schlecht, bringe
es wieder in Gang und werfe trockene Sachen hinein, natürlich alles ohne
Handschuhe. Plötzlich ruft Simon ganz aufgeregt, er hat Handschuhe an und als er
einen trockenen Stock nehmen will hat er eine kleine Kobra in der Hand!! Er hat
sie natürlich sofort totgeschlagen und zeigt sie uns nun, erzählt uns aber auch
dass er heute Morgen eine größere gesehen hat! (Ob`s wirklich eine Kobra
war-----keine Ahnung) was lernt man daraus? mach in Kenya Gartenarbeit lieber
mit Handschuhen, unter jeden Stein oder jedes Holz könnte eine Schlange
sein. Um 18Uhr fahren wir ins Hotel zurück denn mir geht es nicht gut. Ich
habe Kopfschmerzen und friere wie ein Schneider-38.4° Was das soll, am Tage ging
es doch wieder, sollte vielleicht doch mal einen Malariatest machen lassen. Geh
um 21.30Uhr ins Bett. Heute ist Gott sei dank keine Disco ----mache 3
Kreuze!!Das Hotel ist wirklich günstig und gut, aber es liegt wohl zwischen 2
Discos!!
05.07.2004 7Uhr aufstehen, um 9 Uhr zum Haus fahren. Hatten
gestern vergessen Daniel und Simon zu sagen was sie machen sollen, aber die
beiden haben sich Arbeit gesucht und schon einige Betten zusammengebaut.
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Sie machen dann 2 Kübel Zement und fahren mit
Helmut zur Kreuzung hinter Brücke und stellen dort noch einen Wegweiser für uns
auf(haben die Genehmigung vom Bürgermeister). Heute Morgen sind wieder
Anfragen wehen Waisenkinder und viele Arbeitssuchende.
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Wir hatten ja das
Koch und Esshaus nur mit Sand abgezogen, beschließen aber heute das wir doch lieber Zementfußboden
reinbringen werden, denn den können sie besser sauber halten.
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Nun suchen wir
Steine, zerschlagen sie als Untergrund und fahren Zement kaufen, denn sie wollen noch gleich anfangen damit es
über Nacht abtrocknen kann. Lerne heute eine weitere Nachbarin kennen (Rita,
ist auch Schweizerin).
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Wir sollen sie unbedingt auch besuchen kommen, aber das
wird wohl erst im nächsten Urlaub was werden. Von Elisabeth kommt der Gärtner
rüber und bringt uns von ihr eine Queenpalme! Heute haben wir einen anderen
Taxidriver: Der ist richtig gut, statt rumzusitzen und zu warten fasst er
überall gleich mal mit an, scheint ein guter Handwerker zu sein. Entdecken heute
das wir wohl einen Wasserrohrbruch haben!
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Ein Kinderzimmer steht unter Wasser,
die Hauswand ist total nass. Auch im Flur steht das Wasser! Son schitt, alles
neu und nun werden sie alles wieder aufklopfen müssen. Sagen dem Besitzer Bescheid und er schickt uns 1 Mann zum
kontrollieren. Morgen wollen sie angeblich kommen und es reparieren, heute wird
nur hinten das Wasser abgestellt.
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Haben 2 Toilettenpapierhalter gekauft, hätte
nicht gedacht das so was eine Sensation sein kann. Sie begutachten die Halter
von allen Seiten und diskutieren lange darüber.:)) zeigen uns den Platz wo wir
sie befestigen sollen----bestimmt 1,80m über der Toilette!! Als wir nun die
Schrauben mit Dübel und Bohrmaschine in der Wand befestigen können sie es nicht
fassen wie einfach es geht. Die Toilettendeckel werden wir morgen austauschen,
ich will erst den Spülkasten morgen früh streichen, er ist so dreckig das ich es
nicht schaffe den Dreck abzuscheuern. Kratze unten am Toilettenfuß den Zement
ab, manno die achten aber auf nichts hier, wird es übergeschmiert bleibt es eben
so.(Die Fensterrahmen sehen auch böse aus ,ich beschließe einfach nicht mehr
hinzusehen). In der Stube sind 2 Deckenplatten zerbrochen, wollen sie ja
angeblich austauschen, aber bis jetzt war noch keiner da. Fahren abends noch zum
Hardware Shop und holen Farbe und Sandpapier für die Eisentür. JUHUU entdecke
das erste Mal ein Internetcafe, also rein und schnell einen kleinen Bericht fürs
Forum schreiben .Auf dem Rückweg vermisse ich meine Tasche; OH JE nun wird mir
aber heiß, Video , Kamera, Handy, alle Aufzeichnungen sind dort drin. Bevor
unser Taxi wenden kann ist Helmut schon raus und rennt schnell zurück. Die
Tasche steht noch am Rechner, na das ist ja noch mal gut gegangen, sonst wären
alle Bilder, einfach alles futsch gewesen.. Hab wieder Fieber, weiß nicht was
das soll, am Tage hatte ich nichts. Morgen will ja Patrick mit seiner Familie
und Lastwagen kommen. Ich bin echt gespannt wie sie es hier finden denn seine
Frau und Kinder kennen ja nichtmal Kilifi.
6.7. Um 9 Uhr starten wir,
müssen heute ja viel erledigen. Bevor Patrick und Familie kommt. Simon und Daniel haben im Küchenhaus den Zementfußboden
fast fertig. .Im hinteren Boysroom steht überall Wasser und der Klemptner kommt
nicht.
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Also noch mal anrufen, nun scheint es zu klappen. Sie schlagen die Wand im
Badezimmer auf und finden dort einen Rohrbruch. Son Mist aber auch, nun ist
wieder viel Dreck und Wasser im Bad. Also wieder putzen und alles trocken legen.
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Ich pinsele anschließend die Wasserkästen von den Toiletten, bekomme sie mit
scheuern nicht sauber. Helmut ist auf den Markt gefahren um Lebensmittel zu
kaufen.
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Nachdem der Zement fertig ist, fangen Simon und Daniel an schon
einige Betten aufzubauen. Ich beziehe alle Betten und lege für jedes Kind Bettbezug und ein großes Badehandtuch hin. Wir
machen heute nur eine kurze Mittagspause denn wir müssen ja viel schaffen.
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Nachmittags kommt endlich der Tischler, das wird aber auch Zeit denn die
Küchenschränke, Arbeitsplatte und die beiden großen Tische fehlen noch. Sie
fangen mit dem Großen Tisch für Draußen an da sehe ich, dass sie nur 2 Bänke an
den Seiten haben! Was soll das denn? Ich hatte Bänke ringsrum bestellt! Beim
Küchentisch das gleiche, also reden denn so war es nicht bestellt. Sie fahren
zurück und holen noch zusätzliches Holz.
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Nun sind sie am hobeln, sägen und
hämmern, wollen ja das es noch heute abend fertig ist. (Um 19.30 Uhr ist der
Küchentisch fertig) Um 17 Uhr kommt Patrick mit einem großen LKW aus Likoni
und hat
seinen ganzen Hausrat mit dabei .
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Hinten sitzen noch 3 Männer zwischen den
Möbeln und helfen ihm beim abladen. Alles geht ruck-zuck und schon sind die
Möbel im Haus verstaut.
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Nun warten wir auf seine Frau Mary, Irene und die letzen
beiden Jungs, denn sie kommen mit Harun
mit dem Bus: Patrick hat sich von Likoni einen jungen Mann mitgebracht der hier
als Gärtner arbeiten soll.
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Er muss aber auch alles andere machen. Sein Name ist
Simon. Simon macht den Ofen an und er und Patrick beginnen zu kochen da die
Frauen noch immer nicht da sind.
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Um 21.30 Uhr kommt endlich der Bus mit dem Rest der Familie und die Freude ist groß,
denn alle hatten ja noch nichts vom Haus gesehen.
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Sie sind nur am Stauen wie
toll es ist. Den
Garten und das Kochhaus können sie allerdings erst morgen sich ansehen, denn es
ist stockdunkel.
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Beschließen aber
das wir noch Licht ins Kochhaus reinlegen werden, denn mit Kerzenlicht kommt man
bei dem Wind hier nicht weit. Wir essen dann alle Ugali mit Gulasch und fahren
gegen 22.30 Uhr ins Hotel zurück.
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HARUN FÄHRT NOCH NACH Mtwapa; er hat Morgen ja
die Busch-Mombasatour mit Kerstin. Ich hoffe Kertl ist nicht sauer denn sie weiß
nichts von ihrem Glück das sie die Kinder aus Msumarini gleich abholt und
mitbringen wird.
7.07. 9 Uhr Versuchen unseren Kater „Kelele“ heute
ins HAUS MITZUNEHMEN: Aus dem Pappkarton ist er sofort wieder draußen---so wird
es also nichts. Helmut meint aber, er ist ja so lieb, wir nehmen ihn einfach auf
dem Schoß. Gesagt, getan. Ich steige ein und schließe die Tür---mein Gott, ich
glaub ich hab einen Löwen im Auto, er rast im ganzen Auto rum, springt gegen
alle Scheiben-----und ich bin in der Mitte.
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Irgendwie schaffe ich es endlich
eine Tür wieder zu öffnen--weg ist er, wie ein Blitz und ward nicht mehr
gesehen. Ich glaube das Thema Kater hat sich hiermit erledigt! Simon und Daniel haben Heute ein großes Stück Garten
wieder umgegraben denn das Gemüse wächst wie verrückt und muss bestimmt bald
umgesetzt werden.
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Helmut und ich stecken einen Parkplatz ab und pflanzen einige
Blumen. Anschließend suchen wir zusammen mit den Kindern Steine und markieren
ihn so, denn hier nimmt keiner Rücksicht und alle Blumen werden sonst
Plattgefahren. Auch Patricks Kinder müssen lernen das sie in den Blumenbeeten
nichts zu suchen haben und das Papier oder Plastik in einem Eimer geworfen
werden und nicht einfach auf die Erde. Es stinkt mir echt wenn ich sehe das sie
einfach alles fallen lassen. Heute hab ICH IHNEN AUCH SCHON ERKLÄRT WER EIN Tier
ohne Grund tritt, schlägt oder ohne Grund tötet geht von diesem Grundstück
wieder weg(Nur Schlange und Skorpion ist erlaubt) Mary und Irene sind nur am
putzen und ihre Sachen wegzuräumen. Die Küchenschränke werden Heute fertig
aufgebaut, sogar Glastüren kommen davor. Ich schneide noch Reste von der
Auslegware zurecht und lege damit die Arbeitsplatten neben der Spüle aus. Nun
können sie besser gesäubert werden als das raue Holz. Irene scheuert alle
Schränke in der Küche und im Vorratsraum gründlich aus. Alle Fächer werden auch
mit Papier oder Linoleum ausgelegt. Vom Küchentisch werden die Bänke noch mal
frisch gestrichen und alles Geschirr noch mal abgewaschen. Ich sortiere meine
mitgebrachte Kleidung für die Boys und Girls, legen sie in den Schrank.
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Um 13
Uhr ist soweit alles fertig und unsere ersten Gäste können kommen. Gegen 14 Uhr kommen Kerstin, Jörg,
Sebastian und die 3 Msumarini Kids!
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Ich hatte wirklich gedacht das wir 3
weinende Kinder empfangen müssen, aber diese Sorge war umsonst------
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sie sind zwar schüchtern, aber strahlen uns an.
Kerstl, Jörg und Basti sind super nett und wir begrüßen uns als ob wir uns schon
ewig kennen.
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Sie erzählen uns auch dass im Dorf keine Spur von Traurigkeit war,
alle
haben gelacht und hinterher gewunken. Fadilli-9 Jahre spielt sofort mit den
anderen Jungs Fußball, den Sabastian mitgebracht hat.
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Mir gibt Kerstl eine große
Reisetasche mit Kleidung, Stiften, Malsachen, Blöcken und Süßigkeiten. Ich gehe mit Bahati=7 Jahre und
Tuma=8 Jahre rein und ziehe sie erstmal um. Sie haben zwar beide ein Kleid an
aber es ist doch verdammt dreckig.
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Oh manno was unter dem Kleid als Schlüpfer
getragen wir sind nur alte durchlöcherte Dreckfetzen. Ich verbrenne sie sofort .
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Gott sei dank hat Kerstl auch Unterhosen
dabei, sind zwar für Jungs , aber besser als keine Schlüpfer. Nun bekommen alle Mittagessen, Ugali mit Gulasch
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. Die 3 Kids
schauen sehr erstaunt als sich vor dem Essen die Hände waschen sollen, aber dann
hauen sie richtig rein, jeder isst eine riesige Portion.
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Nun haben wir aber auch
Hunger und fahren mit Kertsl`s Familie zum Members Club am Kilifi Creek. Hier
ist wirklich eine tolle Aussicht, leider heute zuviel Wind und etwas kühl! Nach dem Essen fahren wir in Kilifi über dem
Markt und in unser Hotel .
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Wollen ihnen kurz mal zeigen wie wir wohnen. Nun aber
zurück zu den Kindern. Dort werden wir schon freudig erwartet und Harun beginnt
mit den Jungen sofort ein Fußballspiel.
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Sebastian ist ganz begeistert, er
versteht sich aber auch sofort mit den Kindern sehr gut. Die Mädels dürfen allerdings beim Fußball nicht mitmachen,
das gehört sich nicht. Ich frage die beiden nun wie alt sie sind und wann sie
Geburtstag haben, rufe den Fadilli auch dazu, aber es wird nichts ,auch Patrick
schafft es nicht, sie wissen es einfach nicht.
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Das Alter sagen sie uns so
ungefähr, aber Tag und Monat wissen sie absolut nicht. Ich überlege nicht lange
und frage Kerstin wann sie Geburtstag hat Kerstin=Bahati geb.
7.02.97 Sebastian=Fadilli geb. 31.10.95 Jörg=Tuma geb. 4.8.96-----so, nun
haben wir für alle einen Geburtstag und können ihn auch etwas feiern! Falls
jemand eine Geburtstagskarte schreiben möchte: Patrick Ogola
Mombasa/Kilifi Box 1206, wäre echt toll!
Morgen müssen wir unbedingt
Schuhe, Unterwäsche, Kleider und Nachtwäsche kaufen. Sie haben ja nichts
mitgebracht und von den Sachen die wir nach Msumarini geschleppt haben, wollen
wir mit Sicherheit nichts mehr nehmen, haben gleich gesagt das sie alles
behalten können.
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Die Matratzen lagen nun 7 Monate im Dreck, haben Löcher und
stinken (bestimmt auch Flöhe) Fadilli kam allerdings heute mit Sachen von uns an, die sogar noch
heile waren. Nun ist es aber Zeit das sich Familie Gärtner verabschiedet, es
wird schon dunkel und sie haben ja noch 50 km zu fahren.
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Wir fahren auch gleich
mit ins Hotel, für heute reicht es mal wieder. Ist schade das wir nur einen
Nachmittag für Kerstl Zeit hatten, aber sie sollen ja viel sehen und hoffentlich
nur positives erleben. Auf jeden fall sind alle total happy und bedanken sich
für den tollen Tag den sie heute hatten.
8.7. Heute morgen fährt Helmut
mit Patrick zur Barclays Bank am Bamburi Beach. Ich fahre mit Irene zu den Shops
um dringend Kleidung und Schuhe zu kaufen.
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Da für heute noch 2 Mädels angemeldet sind kaufen wir für sie auch
gleich ein, sie werden bestimmt auch nichts haben. Kaufe auch für jedes Mädel
ein Nachthemd es ist einfach im Moment zu kalt in Kenya! Aber der Hit ist eine
Puppe für jedes Mädel!! es geht nur „Dolly,Dolly“
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Bei den neuen Mädels
war eigentlich noch ein Junge dabei, die Großmutter hat sie uns Heute alle
vorgestellt, aber den Jungen werden wir nicht nehmen, er ist schon 14 Jahre und
er soll lieber bei Oma bleiben und ihr helfen.
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Im Haus sortiere ich nun alle
Sachen und jedes Kind bekommt einen Stapel in ein Fach gelegt. Die Schuhe beschrifte ich mit Namen da sie fast alle
in einer Größe sind. Lunch essen wir heute im neuen Küchenhaus alle
gemeinsam. Die 3 Msumarini Kids scheinen noch auf Vorrat zu essen, nun erklären
wir ihnen das sie nun jeden Tag 3 mal Essen bekommen und sie nicht so riesige
Portionen zu essen brauchen.
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Tuma hat heute die Toilette voll gemacht und
anschließend versucht alles mit ihren Händen zu putzen!(hat sich auf die
Toilette gestellt und versucht das Loch zu treffen) Sie haben ja noch nie eine
Toilette vorher gesehen und wissen wirklich nicht wie man sich dort verhalten
soll, also erklären wir, dass man sich dort richtig hinsetzt und sich
anschließend mit Toilettenpapier reinigt, das Papier hineinwirft und dann auf
den Knopf die Wasserspülung betätigt.----Oh manno, solche Sachen sind so
selbstverständlich das wir einfach nicht dran gedacht haben das sehr viele
Menschen keine Toilette kennen! Nachmittags wollen alle Kids unbedingt zum
Beach gehen und Helmut schießt mit der Rasselbande erstmal alleine los. Ich
halte nämlich gerade mit Elisabeth ein Schwätzchen und lade sie gleich dabei zur Eröffnung ein.
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Wir werden die Eröffnung aber nur im kleinen Rahmen machen, alles andere kostet
zuviel Zeit und Geld. Schätze es werden ca. 20 Personen kommen. Elisabeth will
uns Kekse backen und wir werden nur Getränke kaufen, das muss reichen.
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Für
die Kids hab ich ja noch einige Beutel Süßigkeiten und Luftballons. Im
Wohnzimmer werden wir den Film findet Nemo mit Beamer zeigen so das die Kids auch ihr Vergnügen haben werden.
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Eine
Weile später geh ich nun auch zum Beach und schaue was die Kids machen. Die Boys
waren alle im Wasser, obwohl es doch heute sehr frisch und windig ist. Nun sind
alle am Muschel suchen und können sich gar nicht trennen, aber wir müssen nach
Hause weil wir ja die neuen Mädels erwarten.
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Oma bringt sie uns dann auch bald.
Zaituni Kache Kandenge geb. Tina
geb. 21.10.96 . Wir nehmen alle Daten auf und ich muss wirklich lachen, denn
Oma ist so stolz auf ihre Namen das wir beim Familiennamen keine Einigung
finden. Sie möchte den Namen der Mutter, des Vaters und ihren Namen als
Familiennamen haben.
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Aber diese Namen bestehen auch alle aus mehreren, das würde
bedeuten die Kids hätten einen Bandwurm hinter ihren Namen stehen. Wir einigen
uns nach viel Palaver dann schließlich auf Kache Kardenge, wer immer das auch
war. Die Mädels gehen sogar zur Schule, Oma hat gut aufgepasst. Tina hat
Probleme mit den Ohren, sie hört schwer, werden wir abklären lassen. Zaituni ist
ja eigentlich schon etwas zu alt für uns , wollten die beiden aber nicht
auseinander reißen.(Tina ist auch Bettnässer hat also wohl schon so Probleme
genug, mal sehen ob wir es in den Griff bekommen.)Nachdem Oma gegangen ist
spiele ich mit den Mädels Tierquartett und Helmut im Wohnzimmer Mau-Mau.. Dann
dusche ich die Mädchen und sehe das die Msumarini Kids alle Hautprobleme haben,
nässende kleine Pickel an den Füßen, Händen und im Achselbereich----wenn das man
nicht von Sandfliegen ist! Werden sie beim Dok vorstellen
müßen
9.7. Früh gleich auf den
Markt und 2 Kangas für die Mädels gekauft. Heute ist großer Waschtag, Mary,
Viktor und Zaituni sind schon im Gange.
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Ist wirklich gut das wir das Betonbassin
und Wasseranschluss nun draußen haben. Unser Taxifahrer hat uns ein Huhn und
einen Hahn besorgt,
transportiert werden sie im Plastikbeutel im Kofferraum!!(300Ksh pro Stück) Wir
machen den Hühnern erstmal ein Band um die Füße und binden sie am Küchenhaus
fest damit sie nicht weglaufen können.
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Simon und Daniel schicken wir in die
Stadt um Holz für ein Hühnerhaus zu kaufen. Die Wäsche wird aufgehängt und es
beginnt zu regnen----Mist. Kalter Wind, alles grau in grau und immer wieder
Wolkenbrüche.
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Wir wollten ja eigentlich mit den Kindern zum Beach gehen, aber
das wird nichts. Mir geht es heute mal wieder besch…, habe Fieber und friere nur
noch.
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Helmut
und Patrick fahren alleine zum DC und Chairman. So ein Mist, die haben Morgen
keine Zeit werden also die Eröffnung am Sonntag machen, da kann wenigstens
Papawatoto von der Kinderfürsorge.
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Elisabeth hat gleich die Einladung auch zu Dr. Fondo gebracht, also ist das auch
erledigt. Ich dusche die Mädels und ziehe sie um. Die Msumarini Kids
verstehen die Welt nicht mehr ,2-mal am Tag duschen und 1-mal frische Sachen
anziehen.
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Tuma hat sich schon sehr gut eingelebt, sie singt und tanzt den
ganzen Tag. Bahati ist etwas ruhiger, aber auch sie lacht und kichert nun
viel.
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Fadilli sagt nicht viel, sondert sich oft ab, er wird aber auch viel
von den anderen geärgert. Tina ist auch eine ganz ruhige .aber sie hat schon guten Kontakt zu den anderen und spielt
viel mit der Puppe.
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Saituni ist ruhig, beobachtet viel und hilft dann sofort
wenn sie etwas sieht. Sie ist auch viel in der Küche und schaut zu wie was
gemacht wird. Heute sollen alle Mädels abwaschen, aber Zaituni hat Angst dass
die Kleinen etwas kaputt machen und macht lieber alles alleine.
10.7. Da es einfach nicht mit Regen aufhören will machen wir einen
Video
Nachmittag. Alle Kids ins Wohnzimmer auf die Erde und Nemo und Donald Duck wird
sich angesehen.

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Papawatoto kommt uns heute auch noch besuchen und inspiziert
erstmal alles. Er ist der Chef von der Kinderfürsorge und kennt alle Kinderheime
im Bezirk. Es gibt 2 in Mtwapa, 1, 5km vor Kilifi und nun uns. Falls noch welche
da sind sagt er wären sie inoffiziell und nicht genehmigt! Er sagt uns auch das
wir jeden der uns 1 Kind bringen will zuerst zu ihm schicken müssen.
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Mit den 5
Kids sei es okay aber alle anderen werden erst von ihm überprüft, das ist seine
Aufgabe.
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Später kommt ein Mann der sein 7 Monate altes Baby bringen möchte.
Wir schicken ihn gleich zu Papawatoto, denn das ist nun wirklich nichts für uns.
Babys können wir nicht nehmen. Beim
Essen fällt uns auf das Fadilli riesige Portionen isst und alles in sich
reinstopft.
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Patrick versucht ihm klarzumachen dass er 3 Mahlzeiten am Tage
bekommt und er nicht soviel essen muß. Wir fragen ihn was er in Msumarini
bekommen hat. Er sagt morgens flüssiges Ugali und abends Ugali mit Soße,
allerdings auch das nicht jeden Tag. Ich schätze er meint noch immer er muss auf
Vorrat essen.
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|
Da er von den anderen viel geärgert wird haut er auch gleich
mal zu, aber
ich sehe, das er sich nur wehrt denn die anderen fangen ja an. Er musste sich
ja 2 Jahre alleine durchschlagen, na warten wir mal ab wird schon
werden.
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Heute bin ich froh das um 18 Uhr das Taxi kommt will nur noch ins
Bett, friere wie ein Schneider!!
10.7. Heute morgen geht es wieder,
vermute nun langsam es sind die blöden Lariam da es letzte Woche die gleichen
Tage waren. Mit Malarone hatte ich nie diese Probleme.
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Fahren als erstes
Heute zum Schneider und fragen ob sie Stoffreste für die Puppen haben denn die
Mädels spielen
sehr viel mit den Puppen. (am besten sind aber die Haare, werden den ganzen Tag
gekämmt) Im Haus angekommen schneide ich ihnen einige Kleider zu.
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Es wird Zeit
das alle bald in die Schule gehen, die Jungens ärgern nur die Mädels. Ewig
fehlen von den Puppen die Beine, Arme oder die Stimme. Ich versuche sie mehr zu
beschäftigen, male Huckekasten in den Sand und zeige wie es geht, baue aus
dicken Draht einen Basketballkorb und hänge ihn in den Baum, drehe aus Band eine
Kordel und schon ist ein langes Hüpfseil fertig! Nur gut das sie auch von
Kerstls Sohn einen Fußball bekommen haben denn der wird wirklich eifrig
bewegt.
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Helmut ist heute viel
unterwegs um noch Material fürs Hühnerhaus zu kaufen und für Patrick ein Fahrrad
auszusuchen. Ohne Fahrrad ist der Weg zum Markt einfach zu weit.(gutes aus China
5400ksh)
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Heute Mittag steht klein Tina vor mir und fragt mich auf Englisch ob
ich sie duschen kann, ist richtig süß hatte bis jetzt noch kein Wort englisch
von ihr gehört.
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Das Duschen hätte ich auch glatt vergessen und Irene ist in der Küche
beschäftigt und hat keine Zeit. Also ab in die Dusche, alle Mädels treten an und
schon ist eine lustige Wasserschlacht im Gange.
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Danach bekommen alle wieder
saubere Sachen angezogen, oh ist das ein Haufen Wäsche jeden Tag! Nun kommt
sogar Fadilli und lässt sich von mir abwaschen. Heute nehm ich ihn aber einfach
die dreckigen Sachen weg und er „muss“ frische Sachen anziehen.
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Bis jetzt hatte
er sich geweigert und meinte wohl es läuft hier wie in Msumarini, erst wenn sie vom Körper fallen werden sie
gewechselt. Beschließen heute mit Irene das wir das Mädchen und Jungenszimmer
tauschen. Das Boyszimmer ist viel größer und hat auch den großen Wandschrank.
Also umstellen, für Irene noch ein Bett aufbauen, Matratzen und Bettwäsche
tauschen. Diese Arbeit macht fast alles Saituni alleine. Sie ist wirklich ein
ganz liebes Mädchen.
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Bei ihr und Tina merkt man dass die Großmutter sie gut
erzogen hat. Kaum sieht sie was hilft sie, ihr muss man nichts
sagen. Bekommen heute Nachmittag Besuch von einem italienischen Pärchen. Er
ist Doktor spricht aber kein Wort Englisch. Sie übersetzt ihn alles auf
Italienisch. Als sie kamen waren aber gerade unsere Msumarini Kids mit Helmut
zum Doktor gefahren. Bei Tuma haben heute die Hände angefangen zu eitern, muss
was geschehen. Die Italiener wollen uns unterstützen und morgen auch zur
Eröffnung kommen. Na warten wir`s mal ab. Er hat aber versprochen Medikamente
für Dr. Fondo mitzubringen damit der Dok die Kids dann frei behandelt! Leider
müssen sie nun nach Malaindi und können nicht länger warten. Fahren zwischen 2
Wolkenbrüchen weg. Nun kommen auch die Kinder zurück.
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Es ist wie ich vermutet
habe die Sandfliege!! Sie bekommen nun 3 mal am Tage Tabletten dagegen und 2 mal
am Tage auch noch etwas gegen Würmer die sie wahrscheinlich auch haben. Jedes Kind hat auch noch eine Creme zum einreiben bekommen . Das ganze
hat pro Kind 100ksh für die Behandlung und 500Ksh für alle Medikamente bei
einem privaten Arzt gekostet! Da alle Europäer die hier leben zu ihm gehen
scheint er auch noch ganz gut zu sein. Mache heute Saituni die Zöpfe auf, sie
bekommt einmal in der Woche eine neue Frisur.
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Heute wird das Hühnerhaus
fertig und Cecilia und Boris ziehen ein (Boris geht sofort auf Cecilia, na lange
werden sie nicht auf Nachwuchs warten müssen.) Helmut baut das Abflussrohr in
der Küche aus, ist alles verstopft. Ist halt alles alt und erneuert wird hier so
schnell nichts, Isoband drum und das war’s. Irene geht mit Tina jede Nacht 3
mal auf Toilette, bis jetzt war das Bett jeden Morgen trocken! Um 18.30 Uhr
zurück ins Hotel. Schreibe noch etwas und dann ab ins Bett.
11.7. Heute
Morgen fahren wir erstmal Cola, Fanta und Bier kaufen, denn heute ist ja der
große Tag!! Alles
wird mit Blumen und Luftballons geschmückt. Nach dem Essen duschen und umziehen
der Kinder.
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Ich setze mich mit ihnen hin und wir beginnen zu malen denn sie
sollen ja bis zum Empfang noch sauber bleiben. Wollten heute ja eigentlich alle
in die Kirche gehen haben es aber einfach von der zeit nicht geschafft.
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Pastor
Katana wartete sogar am Grundstück auf uns, aber seine Kirche ist einfach viel
zu weit entfernt, also geht er alleine zurück.
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Als erstes kommen unsere
beiden Gärtner Simon und Daniel. Um 14 Uhr kommt Dr. Fondo, dann nach und nach Papawatoto mit Frau, Pastor Katana, Elisabeth
mit George, Schwägerin und Freundin, Nachbarin mit ihren Kindern (der Mann ist
Leiter von einem Forschungsinstitut) der District Commssionar, Coastweek Fotograf und
zum Schluss ein gesamter Kirchenchor!
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Elisabeth hat uns jede Menge
Plätzchen und ein Brot gebacken .
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Das Brot ist symbolisch gemeint damit die Kinder nie mehr Hunger haben sollen! Oh je,
nun beginnen die offiziellen Reden, manno haben die alle viel zu loben und zu
sagen.
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Leider verstehe ich nur am Anfang die Reden denn sie wechseln alle ins Suaheli über. Der DC verspricht
uns vor allen Leuten auf jeden Fall Hilfe vom Goverment. Dr. Fondo behandelt nun
die Kinder umsonst und der Kirchenchor will ab und zu auch was vorbei bringen.
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Alle besichtigen das Haus und sind total begeistert. Der DC und Dr. Fondo sind
nur am wundern: wonderfull, wonderfull! Papa Watoto von der Kinderfürsorge sagt uns all erdenkliche Hilfe zu
und will, wenn hier alles klappt, dafür sorgen das wir vom Goverment Land
umsonst bekommen.
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Aber sie wollen sich auch absichern und erstmal abwarten wie
sich alles entwickelt. Auch werden sie uns in Abständen Nahrung vorbei bringen.
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Morgen bekommen wir einen Brief von ihm das wir die Kinder in der Sank Thomas Schule anmelden können, dann müssen sie
die Kinder nehmen. Außer der Schule wäre es noch sehr wichtig dass wir für jedes
Bett Moskitonetze haben, denn 850Ksh für ein Doppelbett ist billiger als die
Kosten bei Malaria im
Hospital sagt er! Nachdem alle Reden zu Ende sind (endlich) singt der
Kirchenchor für uns.
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Das ist richtig gut. Wenn es bei uns so wäre würde ich
bestimmt auch öfter mal in die Kirche gehen, denn hier ist Schwung und Power
drin!
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Um 18.30 Uhr gehen dann die letzten Gäste und das Video für die Kinder
ist auch zu Ende. Die Kinder haben heute alle Kinder von den Nachbarn eingeladen
und mit Saft und Bonbons versorgt. So hatten sie auch heute einen besonderen
Tag. Im Haus
ist nun groß duschen angesagt, ein gekicher und gelache geht durch alle Räume.
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Wir packen unsere Sachen auch ein und fahren ins Hotel zurück. Im Haus muss
wieder Ruhe einkehren und auch wir wollen unsere Beine endlich hochlegen.
(unsere Katze Kelele hat mit einer Speikobra gekämpft! Nun hat der arme Kerl nur
noch ein Auge, sieht schlimm aus, wäre er doch lieber mit uns ins neue Haus
gekommen)
12.7. Heute Morgen kommen die Italiener und entschuldigen sich das sie Gestern keine Zeit hatten. Wir
fahren mit allen Kindern in die Stadt um Kleidung zu kaufen. Als erstes fahren
wir in einem Shop wo es Perlonkleidchen gibt(ist zwar nicht mein Geschmack aber
die Kinder lieben sie). Zum Kleid gibt es immer gleich passend Tasche und
Hut!
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Der Laden hat auch graue Röcke, Hosen und blaue Blusen für die Schule,
die werden auch gleich gekauft. Danach geht’s zum Second Hand Shop um Kleidung
für alle Tage zu kaufen( Tshirts, Röcke, Hosen, Kleider Unterwäsche und 10 neue
Kangas!)
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Die Italiener sind wirklich sehr nett und wollen auch in Italien ihre Freunde und Familie um Hilfe bitten. Er
lässt einen Beutel mit Medikamenten für Dr. Fondo da.
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Die beiden sind ganz
vernarrt in die Kinder und machen zig Fotos bevor sie wieder fahren müssen.
Lassen heute noch elektrisches Licht im Küchenhaus einbauen damit sie es auch nach 19 Uhr noch benutzen können.
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Nach
dem Essen fragen mich wieder die Mädels ob ich sie duschen kann, na klar und
schon sind wir
wieder mitten in der Wasserschlacht. Nach dem Duschen drehen alle so auf das wir
beschließen mit ihnen zum Beach zu gehen. Badesachen haben ja alle noch nicht
aber ich kann sie überzeugen dass man auch in Unterhose ins Wasser gehen kann.
Brrrr ich gehe auch rein------und wieder raus, habe den Ozean noch nie so kalt
erlebt!
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Ziehe es vor doch lieber draußen zu warten und aufzupassen. Das Wasser
ist hier aber total flach ertrinken kann hier bestimmt keiner. Sehen außer
einigen Fischern auch keine Menschen am Strand, hier ist kein Tourismus! Der
Beach ist vielleicht 5 Minuten von unserem Haus entfernt. Dadurch haben wir
immer kräftigen Wind, mag ja in der heißen Zeit super sein, aber im Moment ist
es teilweise doch recht kühl. Nach der Wasserschlacht schnell zurück ins Haus
und warme Pullover anziehen, nun zittern doch alle. Heute bekommen die Kids alle
die restliche Fanta und Cola, ist für sie schon was Besonderes. Nun heißt es
sich von den Ersten zu verabschieden. Simon Daniel und Mohamed sind ganz traurig
und wir sollen alle ins Gepäck packen!
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Wir haben Heute auch den versprochenen
Brief von der Kinderfürsorge bekommen und zur Schule gebracht und siehe da. Alle
Kinder können nun doch kommen. Wir geben Patrick das Geld für Tisch und
Stuhl(2000Ksh) für jedes Kind denn er geht lieber morgen selber ins Gefängnis und bestellt sie dort. Es soll auch in
jeden Tisch und Stuhl der Name „Saidia kwa Moyo“ eingeritzt werden damit wir
Kontrolle haben. 1800Ksh für 1 Jahr ist das Schulgeld für alle Kids, das geht
ja.
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Um 18.30 Uhr fahren wir wieder ins Hotel zurück, müssen ja noch unsere
Sachen packen. 3 Koffer, Rucksack-----und fast nichts drin!
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Ich packe mir das Laptop ins Handgepäck, vielleicht haben
wir im Flieger wieder Platz und ich kann schon etwas schreiben. Packe mir auch
meinen großen Beutel mit Neembaumblätter und Rinde ein. Ich bin davon überzeugt
hätte ich es nicht jeden Tag regelmäßig getrunken, hätte ich bestimmt Malaria
bekommen so zerstochen wie ich bin. Um 22 Uhr gehen wir dann ins
Bett---------weiß nicht warum wir Abends immer so müde
sind!
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13.7. Frühstücken heute schon kurz nach 7 Uhr denn wir wollen uns ja
noch von allen Kids verabschieden.
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Als wir
ankommen(es regnet) wundern wir uns das sie Heute ihre Bettwäsche waschen. Son
Mist, waren wohl gestern doch zu viele Fanta und Cola. Heute Nacht haben 3 Kids
ins Bett gemacht!!
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Große Verabschiedung folgt nun, sogar Elisabeth steht am
Tor. Ich nehme die Gelegenheit war und bedanke mich bei ihr persönlich noch mal
für die Marmelade die sie mir Gestern rübergeschickt hat. Mango mit
Passionsfrucht, selber gekocht, war noch ganz heiß als sie ankam.
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Patrick
kommt mit uns und so können wir unterwegs noch einiges besprechen. Wir sagen ihm wenn nun alles gut läuft das er
sich nach einer eigenen Wohnung umsehen soll. Denn auf Dauer ist es nicht gut
die Waisenkinder und seine Kinder zusammen in einem Haus. War zwar für den
Anfang die beste und günstigste Lösung für uns alle, aber so haben wir ein
großes Haus und doch nicht genug Platz für Kinder. Wir werden dann natürlich
Personal einstellen müssen ---Zukunftspläne!
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Am Flughafen verabschieden wir uns von Patrick und Harun denn nun heißt es
warten und Schlange stehen.
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Die werden auch hier immer verrückter. Am Eingang
alles durchleuchten, Treppe hoch, wieder alles durchleuchten,Bodycheck, direkt
vorm einchecken wieder alle Taschen ausräumen. Sie kontrollieren alles noch mal.
Durchwühlen mit ihren Händen alles, na hoffentlich haben sie nicht Kleber an
ihren Händen.
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Nun beginnt der endlose lange Flug. Wir haben wieder jeder 2
Plätze und so kann ich 1,5 Stunden noch etwas auf dem Laptop schreiben, leider
ist dann die Batterie alle. In München angekommen ----es darf nicht wahr
sein-----es wird wieder alles kontrolliert!! Vielleicht ist ja aus dem Weltall
eine Bombe in unser Gepäck geflogen! Endlich gegen 22Uhr in Frankfurt
angekommen, nun nur noch das Auto finden (war nicht einfach ) und ab nach Haus.
War nichts, sind zu müde und übernachten noch mal unterwegs!
Das war die
Entstehung unseres Waisenhauses. Noch eine kurze Zusammenfassung von uns
: Wir, mein Mann und ich, hatten eigentlich nie vor einen Verein zu gründen,
aber die Umstände ergaben es. Seit vielen Jahren reisen wir nach Kenya so
auch letztes Jahr im November. Zufällig kamen wir nach Msumarini und trafen dort
die Waisenkinder deren Eltern bei dem Bombenattentat der El Kaida auf das
Mombasa Paradiese Hotel umgekommen sind. Im Fernsehen wurde wochenlang darüber
berichtet das der Anschlag die Israelis betraf, aber um die kenyanischen Kinder
kümmerte sich keiner. Diese Kinder hausten dort in Lehmhütten völlig auf sich
allein gestellt und schliefen auf der nackten Erde. Wir versorgten sie umgehend
mit Kleidung, Essen, Matratzen und eben all was man zum Leben braucht, denn
dieses Elend anzusehen hat uns total erschüttert. Im April 2004 besuchten
wir die Waisenkinder wieder und sahen dass sie nun hungerten und völlig alleine
waren! Nun wollten wir einfach mehr tun und haben sofort nach Rückkehr aus dem
Urlaub einen eingetragenen Verein gegründet. Im Juni 2004 flogen wir wieder
nach Kenya und mieteten ein großes Haus in Kilifi, 50 km nördlich von Mombasa.
Dieses Haus renovierten wir soweit es unsere eigenen Mittel erlaubten und ließen
Betten zimmern. Im Garten errichteten wir eine große überdachte Sitzecke und
Küche und ließen Tische und Bänke aufstellen. Die ersten Kinder sind inzwischen
eingezogen. Um das Projekt richtig zu leiten fehlen uns am Anfang einfach noch
die finanziellen Mittel und die Unterstützung von Spenden und Mitgliedern. Es
müssen noch sehr viele Anschaffungen gemacht werden. Die komplette Küche muss
noch eingerichtet werden, das Wohnzimmer braucht noch Möbel, die Kinder noch
Schuluniformen (8 €), Schultisch und Stuhl (pro Kind 20€), Schuhe (12€),
Moskitonetze (5€) usw. Bis jetzt haben wir nur unser privates Geld (5000€)
eingebracht. Es wäre wünschenswert wenn wir Unterstützung bekommen würden, denn
die laufenden Kosten für Essen, Arzt und Schule betragen ca. 400€ im Monat wenn
alle 16 Betten belegt sind. Unser Ziel ist es Kindern wieder eine Zukunft zu
geben und aus dem Haus nur noch Kinderlachen zu hören .Die Möglichkeit besteht
das wir noch Land zu diesem Bestand dazu kaufen können um Gartenbau zu
betreiben. Auch kamen schon sehr viele Anfragen für weitere Waisenkinder. Bitte
helfen Sie uns! SAIDIA KWA MOYO Kinderhilfsprojekt-kenya e.V.
Mit
freundlichen Grüßen Petra Müller 1.Vorsitzende
Tina 8 Jahre Saituni 12 Jahre
 Tuma 8 Jahre
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